WfbM   St. Josef   Dresden 
- Anerkannte
Werkstatt für behinderte Menschen -


Berufsbildungsbereich
Eingangsverfahren und Berufliche Bildung

Jeder Mensch besitzt ein lebenslanges Entwicklungspotenzial. Dieser Ansatz prägt unsere Arbeit schon bei der Eingliederung in die WfbM. Unter Berücksichtigung der Art und Schwere der Behinderung, des Lebensalters und der verschiedenen Vorerfahrungen fördern wir berufliche Bildung im Eingangsverfahren und dem anschließenden Berufsbildungsbereich. Theoretische Grundlagenkenntnisse und berufspraktische Fertigkeiten in Vorbereitung auf das Berufsleben werden dabei ebenso wie lebenspraktische und soziale Kompetenzen vermittelt. Dabei bauen wir auf Begabungen und Fähigkeiten ebenso wie auf Neigungen. Das Ziel ist die Vorbereitung für eine Tätigkeit im Arbeitsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen, wenn eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich ist.

Und das bietet die WfbM bei beruflicher Bildung und Qualifizierung: 

- Wissensvermittlung über Berufs- und Arbeitswelt
- Orientierungshilfe bei der Gestaltung und Vereinbarung des Eingliederungsplanes
- Ausbildung in  7 verschiedenen Ausbildungsbereichen vom Recycling bis zum Kunsthandwerk
- Vermittlung praktischer und fachtheoretischer Kenntnisse 
- Projektarbeit und Exkursionen 
- Vermittlung beruflicher Schlüsselqualifikationen 
- Weiterentwicklung sozialer Fähigkeiten und Kompetenzen 
- Vermittlung von Allgemeinbildung und Lebenspraxis 
- Erlernen des Umgangs mit Maschinen 
- Praktika in unseren Arbeitsbereichen 
- individuelle Fortbildungen und Gruppenangebote 
- verschiedene Kursangebote, Prüfungen und Zertifizierungen 


Die berufsfördernde Bildungsmaßnahme  wird in Form von Einzelmaßnahmen oder Lehrgängen in Grund- und Aufbaukursen von je zwölf Monaten durch den zuständigen Rehabilitationsträger bewilligt. Zuvor werden im dreimonatigen Eingangsverfahren die Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme in die WfbM geprüft.  Rechtzeitig vor Beendigung der Maßnahme hat der Fachausschuss eine Stellungnahme zur weiteren Entwicklung gegenüber dem zuständigen Rehabilitationsträger abzugeben. Die berufs- und persönlichkeitsbildenden Maßnahmen werden in einem Kurssystem durchgeführt und vermitteln anhand von Ausbildungs- und Förderplänen arbeitsbezogene Fertigkeiten in einzelnen Tätigkeitsfeldern ebenso wie soziale Kompetenzen zur selbständigen Lebensführung.