WfbM   St. Josef   Dresden 
- Anerkannte
Werkstatt für behinderte Menschen -


 Neues - Nachrichten
 

Neues

Als Ersatz für den nach dem 3. Hochwasser im Jahr 2013 nicht mehr aufgebauten Werkstattstandort in Dresden - Zschieren wurde ein Teil des Hauptgebäudes des früheren Dresdener Sachsenwerkes als neue Hauptwerkstatt der Werkstatt St. Josef ausgebaut.

Mit Beginn des Jahres 2018 konnten die neuen hellen Räumlichkeiten auf der Straße des 17. Juni in Dresden - Niedersedlitz bezogen werden.

Die Termine für die Einweihungsfeier und für einen Tag der Offenen Tür werden noch bekannt gegeben.


Nachrichten


Zum Thema Außenarbeitsplätze

Die Werkstatt „St. Josef“ versteht ihre Aufgabe darin, Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Ein wichtiger Hauptbestandteil im Leben ist die Arbeit, welche hier unter unserem Dach in den Arbeitsgruppen täglich auf vielfältige Weise stattfindet. Und obwohl dieser geschützte Arbeitsort für viele behinderte Mitarbeiter langfristig der richtige und ein ganz wichtiger Platz im Leben ist, bedeutet dies nicht unbedingtes Verharren an dieser Stelle. Jeder behinderte Mitarbeiter wird gefordert und gefördert, bei seinen Stärken gepackt, motiviert immer wieder nach vorn zu schauen und sein Leben bestmöglich selbst in die Hand zu nehmen. Dieser Blick nach vorn wird für einige ein Blick über die Werkstatt hinaus, den wir mit allen zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen. So gibt es mittlerweile einige Praktikumsplätze auf dem freien Arbeitsmarkt. Die unterschiedlichsten Fähigkeiten können in Produktionseinheiten von Metallbaubetrieben, im Büro einer Partei, im Kindergarten, bei Ikea oder auf einem Friedhof weiter trainiert und ausgebaut werden. Ein behinderter Mitarbeiter erledigt zum Beispiel bereits seit 5 Jahren immer umfangreichere Aufgaben auf einem Dresdner Friedhof. Er mäht Rasen, pflegt die Wege und Grünflächen, nimmt den Gehölzschnitt vor und vieles mehr. Also ganz normale und vielfältige Arbeiten wie sie im Garten- und Landschaftsbau regelmäßig anfallen. Wenn die langfristige Arbeitserprobung erfolgreich verläuft und sowohl Mitarbeiter als auch Firma an der weiteren Zusammenarbeit interessiert sind, kann das Praktikumsverhältnis in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Diesen Prozess unterstützt der IFD-Integrations-Fachdienst. Dieser bietet neben umfangreichen Beratungsangeboten die Möglichkeit zur Schaffung von Anreizen bei der Eingliederung. Bei einem behinderten Mitarbeiter unserer Werkstatt steht dieser Schritt in ein Arbeitsverhältnis des freien Marktes unmittelbar bevor.

Über solche Entwicklungen freuen wir uns. Auch darin sehen wir unsere Arbeit bestätigt und sind motiviert, diese jeden Tag gern zu tun.